Fotografie

Experimentelle Fotografie hilft mir bei der Entwicklung meiner künstlerischen Fertigkeiten für die professionelle Arbeit als Compositing Artist. Fotografie ist außerdem zu einem integralen Teil meiner Meditationspraxis geworden. Ohne Agenda oder Erwartungen genieße ich es, die Welt durch den Sucher meiner Kamera zu erkunden. Das durch die langjährige Arbeit an Kinobildern erworbene Wissen über die technischen Aspekte der Fotografie, ermöglicht es mir die Kamera intuitiv als kreatives Werkzeug zu nutzen. Vor allem die Arbeit von Stephen Batchelor ist für mich eine große Inspiration in der Entdeckung der tiefen Verbindungen zwischen Fotografie und Meditation.

Als Übungen fordern sowohl Meditation als auch Fotografie Hingabe, Disziplin und technischen Sachverstand. Der Besitz dieser Qualitäten garantiert jedoch nicht, dass Meditation zu großer Weisheit führt oder dass Fotografie zu großartiger Kunst wird. Um in Bereiche jenseits von Sachkompetenz vorzudringen bedarf es die Fähigkeit, die Welt in einer neuen Art und Weise zu sehen. Diese Art des Sehens etnsteht aus einer durchdringenden und unstillbaren Neugier auf die Dinge. Sie beinhaltet das Wiederfinden einer unschuldigen, kindhaften Bewunderung des Lebens, während die Überzeugung des Erwachsenen, dass die Dinge so sind wie sie erscheinen, zurückgehalten wird.

– Stephen Batchelor, Auszug aus „Photography and Meditation“

Ausgewählte Fotos